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coach, bild: krockenmitte / photocase.com

Wer sich coachen lässt, weil er unzufrieden mit seiner Situation ist und sich weiterentwickeln will, findet beim Coaching einen neutralen Gesprächspartner, der den Ratsuchenden individuell unterstützt. Der Coach hilft dem Klienten, sich kritisch wahrzunehmen und Verantwortung für sich zu übernehmen. Der Klient soll lernen, sein Verhalten weiterzuentwickeln und Probleme zu lösen.

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Resilienz: Das Geheimnis der „Stehaufmenschen“

Resilienz: Das Geheimnis der „Stehaufmenschen“

Manche Menschen lassen sich nicht unterkriegen, egal was passiert. Schicksalsschläge, an denen andere zerbrechen, können sie nicht auf Dauer aus der Bahn werfen. Psychologen nennen diese Fähigkeit „Resilienz“, was so viel bedeutet wie psychische Widerstandskraft. Ähnlich wie ein gutes Immunsystem vor Infektionen schützt, haben resiliente Menschen geistig-seelische Mechanismen entwickelt, die ihnen helfen, mit Belastungen besser umgehen zu können als andere.

In der Wissenschaft hat dieses Phänomen in den letzten Jahren verstärkt Beachtung gefunden mit der Entstehung der so genannten „Positiven Psychologie“. Diese Fachrichtung bricht mit der seitherigen Tradition, die Defizite und Schwächen eines Menschen zu analysieren und konzentriert sich stattdessen auf das, was einen Menschen stark macht.

So entdeckten Forscher, die sich mit der frühkindlichen Entwicklung befassten, dass manche Kinder trotz widriger Umstände, wie etwa Armut oder die Trennung der Eltern, zu ganz gesunden Jugendlichen heranwuchsen. Sie fanden heraus, dass diese Kinder ein Vertrauen in den Erfolg ihrer Handlungen besaßen, so dass sie Probleme nicht als erdrückend sondern als Herausforderung ansahen.

Voraussetzung war allerdings, dass diese Kinder wenigstens einen Erwachsenen hatten, der sich ihnen liebevoll und unterstützend zuwandte. Er brauchte nicht dauernd verfügbar zu sein, aber es musste ihn geben. Ein wichtiger Faktor zur Erholung von traumatischen Erfahrungen im Erwachsenenleben ist ein tragfähiges soziales Netz. Auch hier braucht es wieder wenigstens eine gute Beziehung, um gesunden zu können.

Luise Reddemann, Fachärztin für psychotherapeutische Medizin, hat für alle, die neidvoll auf die Fähigkeiten der „Stehaufmenschen“ sind, eine gute Nachricht: Resilienz ist keine genetisch erworbene Eigenschaft, sondern sie lässt sich erwerben, genauer gesagt: einüben. Anregungen zur Stärkung der eigenen Resilienz gibt sie in ihrem Buch „Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt“. Darin zeigt Reddemann, wie wir uns aus unseren Blockaden befreien können und Leichtigkeit und Gelassenheit zurückgewinnen.

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