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Energie: Ein Land ohne Glühbirnen
Der Glühbirne geht es an den Kragen: Australien und Neuseeland haben bereits Verbote beschlossen, die Europäische Union will es den beiden nachmachen. Denn die Glühlampe wandelt nur einen minimalen Teil des verbrauchten Stroms in Licht um, 95 Prozent verpuffen als Wärme.
Australien hat als erstes Land weltweit die Glühbirne verboten, Neuseeland ist gefolgt. Jetzt will auch der US-Bundesstaat Kalifornien Glühlampen verbieten und in Großbritannien gibt es ebenfalls entsprechende Pläne, berichtet das Greenpeace-Magazin. „Das liegt vermutlich auch daran, dass der Einsatz von Energiesparlampen für alle Beteiligten nichts als Gewinn verspricht: Ohne zusätzliche Investitionen kann die Regierung ihre Klimabilanz aufpolieren, und die Verbraucher sparen Geld durch sinkende Stromrechnungen.“
Die Europäische Kommission will ebenfalls noch 2008 eine entsprechende Regelung auf den Weg bringen, die 2009 beschlossen werden könnte. Schafft es die EU, ein komplettes Verbot durchzusetzen, ließen sich damit pro Jahr insgesamt etwa 23 Millionen Tonnen CO2-Emissonen einsparen, so Greenpeace. Wer nicht bis nächstes Jahr warten will: Die Stiftung Warentest hat die gängigen Energiesparlampen getestet. Fazit: Schon der Austausch einer einzigen Glühbirne bringt richtig Geld: 177 Euro spart zum Beispiel die Philips G120 Soft White mit 20 Watt gegenüber einer herkömmlichen 100 Watt-Glühlampe - gerechnet auf 10 000 Brennstunden.
Weitere Infos zum test gibt es unter www.test.de/themen/umwelt-energie/test/