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Achtung: DDT und PCP in Hausstaub

Gesund Bauen und Wohnen, Hausstaub
Bild:
PhotoSuse / photocase.com

Hausstaub enthält eine ganze Reihe von Chemikalien, die zum Beispiel durch Möbel oder Fußbodenbeläge in die Wohnung gelangen. Das berichtet das Umweltbundsamt. Daten dazu liefert der Bericht „Hausstaub“ des Umweltbundesamtes. Er ist im Rahmen des Kinder-Umwelt-Survey entstanden ist und untersucht die Schadstoffbelastung des Hausstaub in Wohnungen und Häusern von Familien mit Kindern.

Die Forscherinnen und Forscher fanden zum Teil Stoffe, deren Produktion und Anwendung seit Jahren verboten ist, weil sie schädlich sind: etwa das Mückenbekämpfungsmittel Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT) oder das Holzschutzmittel Pentachlorphenol (PCP). DDT wurde in 39 Prozent, PCP sogar in 83 Prozent der Hausstaubproben nachgewiesen.

Da Kinder alles Mögliche interessant finden, begreifen und probieren wollen, stecken sie Vieles in den Mund. Die Folge dieses typischen „Hand-zu-Mund-Verhaltens“: Kinder können mit dem Hausstaub auch gesundheitsschädliche Stoffe aufnehmen.

Die Analysen umfassten außer DDT und PCP auch weitere Schädlingsbekämpfungsmittel wie HCB (Hexachlorbenzol) und einige der polychlorierten Biphenyle (PCB), die Innenraumschadstoffe sind. Die Produktion und Anwendung dieser Stoffe ist zum Teil schon lange verboten, weil sie gesundheitlich problematische Eigenschaften haben.

Der komplette Bericht kann unter http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3356.pdf kostenlos herunter geladen werden. Ermittelt wurden diese Daten zwischen Mai 2003 und 2006 in 600 Haushalten mit Kindern. Sie sind aber nach wie vor aktuell.

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