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Gentechnik: Mach dich vom Acker

 Ernährung, Gesund, Kartoffel
Bild:
www.photocase.de

Schöne neue Welt: Zu der will uns die Lebensmittelindustrie mit gentechisch veränderten Nahrungsmitteln verhelfen. Zum Beispiel mit der Gen-Kartoffel Amflora von BASF. Greenpeace hat deshalb die Kampagne „Mach dich vom Acker“ initiiert. Und einen Einkaufsratgeber erstellt, damit der Verbraucher leichter durchblickt.

Der Mensch will keine Gentechnik auf dem Teller. Das Forschungsinstitut Forsa hat nachgefragt: 78 Prozent der Deutschen sind gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel. Noch mehr sind's, wenn es um gentechnisch veränderte Futterpflanzen geht. Die werden von 85 Prozent der Deutschen abgelehnt. Auch Kühe, Schweine und Hühner sollen kein gentechnisch verändertes Futter fressen, meint die Mehrheit. Als Hauptgrund wird übrigens der Respekt vor der Natur genannt.

Etliche Firmen versuchen daher bereits, auf Gentechnik in Futter und Essen zu verzichten, darunter Hipp, Ehrmann und Zott. Die vollständige Liste hat Greenpeace in seinem Einkaufsratgeber 2010 veröffentlicht. Und nennt dort auch die schwarzen Schafe der Branche.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft am besten gleich Lebensmittel aus ökologischem Anbau. Dort ist Gentechnik in Lebenmitteln oder Tierfutter verboten.

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