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Lexikon: Aromatherapie
Geschichte
 der Aromatherapie
Bei den alten Griechen hieß es schon: "Das beste Rezept für die Gesundheit besteht darin, dem Gehirn süße Düfte zuzuführen". Bei den alten Römern badete man ebenfalls gerne in duftenden Ölen. Kaiser Nero hat angeblich seinen Palast mit einem Röhrensystem durchziehen lassen, durch das die wohlriechenden Öle strömten und so ihren Duft im ganzen Palast verteilten.
Ätherische Öle gelten als die Lebenskraft der Pflanzen in konzentrierter Form. Sie sind in ihrer chemischen Zusammensetzung gut erforscht und bestehen aus Estern, Alkoholen, Terpentinen, Phenolen, Ketonen und anderen organischen Säuren. Sie wirken synergistisch, d.h. ihre Heilkraft beruht auf einer ganz bestimmten Kombination der Inhaltsstoffe, deren Energien sich gegenseitig ergänzen und verstärken.

Wirkung der Aromatherapie
Bei der embryonalen Entwicklung entstehen Gehirn, Haut, Nervensysteme und Sinnesorgane aus einem Keimblatt. Diese Bereiche beeinflussen sich über diese immer bestehende Verbundenheit ein ganzes Leben lang. Besonders die Nase leitet Duftbotschaften umgehend an das limbische System weiter, das unter anderem die Gefühlswelt und emotionale Stabilität des Menschen steuert.
Bei der Auswahl der ätherischen Öle ist auf Natürlichkeit und Qualität besonders zu achten. 
Eine grundsätzliche Unterscheidung erfolgt schon aus der Bezeichnung heraus. Duftöle sind synthetisch hergestellte Öle, deren Wirkung sehr umstritten ist, Aromaöle bezeichnen aus natürlichen Rohstoffen gewonnen Öle.
Die Wirkungsweise der ätherischen Öle ist breit gefächert – unter anderem:
- antibakteriell
- antiviral
- entzündungshemmend
- schleimlösend
- aktivierend
- beruhigend
- durchblutungsfördernd
- entkrampfend
- etc. 

Anwendungsvarianten
- Duftlampen
- Inhalation
- Dampfbad
- Sauna
- Bäder
- Kompressen
- Massagen
- äußerliche Anwendung nach Verdünnung (z.B. Parfum)
- Kosmetika
- etc.
Ein Beitrag von: Michalea Henkelmann, Heilpraktiker / Heilpraktikerin, München
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