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Zum Abkühlen: Kaltes Wasser für heiße Tage

Wasser, Bild: stockxpert.com
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stockxpert.com

Einfacher geht’s nicht: Wem in diesen Tagen die Hitze zu Kopf steigt, sollte mal ein kaltes Armbad versuchen. Das hat schon Sebastian Kneipp empfohlen.

Und so geht’s: Ein Waschbecken oder eine Schüssel mit kaltem Wasser füllen (unter 18 Grad). Die Arme anwinkeln und bis zur Mitte der Oberarme in das Waschbecken eintauchen. Zehn Sekunden sind für den Anfang okay, wer’s gewohnt ist, kann auch 30 Sekunden unter Wasser bleiben. Auf alle Fälle sollte das Armbad angenehm sein. Wenn die Kälte unangenehm wird, sofort raus mit den Armen. Wasser nur etwas abstreifen, nicht abtrocknen, das verstärkt die Wirkung. Und die Arme bewegen, bis sie wieder warm sind.

Der bayerische Priester und Hydrotherapeut (1821-1897) Sebastian Kneipp hat das Armbad als Mittel gegen Nervosität und Müdigkeit empfohlen, weil es den Kreislauf mobilisiert, ohne aufzuregen.

Achtung: Bei kalten Händen Finger weg vom kalten Armbad. Für Leute mit Angina Pectoris und Gefäßkrämpfen ist diese Methode ebenfalls nicht geeignet.

Grundsätzlich gilt: Kneipp-Anwendungen nur nach Rücksprache mit dem Arzt durchführen, empfiehlt der Kneipp-Bund.

Weitere Infos gibt es beim Kneipp-Bund im Internet unter www.kneippbund.de. Das Buch „Meine Wasserkur“ von Sebastian Kneipp ist auch im Internet hinterlegt. Die Adresse: www.med-serv.de/medizin-buch-wasserkur-0-2-1.html.

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